Nicht schön – aber siegreich

Nicht schön – aber siegreich

Hatte oftmals den Ball, Linus Pelzetter.

SG VfB 1919 Vacha – SG Wandersleben 2:1 (1:0)  


Am 3. Spieltag der KOL-Westthüringen gastierte die SG Wandersleben im Sportpark am Werner-Seelenbinder-Weg zu Vacha. Ein Team, gegen welches man in der Vorsaison nur ein Pünktchen sammeln konnte und nach der 2:5 Pleite, in der Vorwoche beim Mosbacher SV, auch nicht gerade angenehm war. Coach Kirchner fehlten zudem Mittelfeld-Moter Ißbrücker, der sonst so agile Blum und Schienenläufer Becker, was ihn zum Verändern der ersten Elf nötigte. Die 140 Zuschauer sahen, wir nehmen es vorweg, keine hochklassige Begegnung, was zum einen am Defensiv-Riegel der Gäste, aber auch der mäßigen Leistung unserer Mannschaft lag. So stellte sich die SG aus Wanderleben, ab der ersten Minute, mit allen verfügbaren Kräften in die eigene Hälfte – was es uns sehr, sehr schwer machte. In der Folge ersteinmal viele Zweikämpfe, lange Bälle – eine sehr unangenehme Situation. Wandersleben wäre auch fast in Führung gegangen (13.), als ein Konter nur fast den Weg ins Tor fand – die Latte rettete für uns – durchatmen. Anschließend wurde es etwas besser, der VfB versuchte an Lösungen zu arbeiten und so schaffte man es über außen, den Weg in die Spitze zu finden, wobei dann die letzte, zielführende Aktion fehlte. Tom Schindhelm war es dann, der unsere Mannschaft, mit einem Flachschuss ins linke, untere Eck (40.), mit 1:0 in Führungen brachte. Nur einen Moment später hatte Patrick Elsner die große Möglichkeit, per Kopf zu erhöhen – scheiterte aber in guter Position an SGW-Keeper Förster – somit ging es mit der knappen Führung in die Pause. Den Beginn der zweiten Halbzeit verschlief unsere Truppe komplett, gedanklich und läuferisch immer einen Schritt zu spät, dass Gegenteil von wach und der Gegner wurde minütlich besser. So kam es, wie es kommen musste – nach einer Ecke von der linken Seite fiel dann der Ausgleich, Julian Mey konnte die Kugel zum 1:1 Ausgleich unbedrängt einköpfen (58.) – nicht unverdient. Doch Fußball ist ein verrücktes Spiel, im direkten Gegenzug brachte Kevin Nube (59.), auf Vorlage von Konrad Bittorf, die Heimelf wieder in Front – 2:1. In der letzten halben Stunde ging es hin und her, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der VfB verpasste die Vorentscheidung vorne, während Lucas Leder hinten doppelt hielt, gerade kurz vor Ende der Partie. Danach war es geschafft, ein verdammt zähes Spiel, mit dem besseren und glücklicheren Schluss für das Heimteam. An diesem Wochenende steht für uns ein Doppelspieltag ins Haus, so kreuzen wir die Klingen mit den beiden Aufsteigern:  

Fr.: 29.08. / 19:00 Uhr in Förtha gegen Marksuhl

So.: 31.08. / 15:00 Uhr in Vacha gegen Lok Gotha

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