28.09.2020

SG VfB 1919 Vacha - SG SV Borsch 1925 II 2:0

+++ Walter mit Doppelpack beim Heimsieg +++

Das Rhönduell in der Fußball-Kreisoberliga zwischen Gastgeber SG VfB Vacha/Martinroda und der SG Borsch/Geismar/Buttlar verläuft intensiv. Jubeln dürfen die Hausherren (Quelle:STZ/LR)

Vacha - Die 150 Zuschauer sahen ein intensiv geführtes Fußball-Kreisoberliga-Spiel und den 2:0-Sieg für die SG VfB Vacha-Martinroda. Ihre deutliche Niederlage beim Nachbarschaftsduell in Unterbreizbach hatten die Männer von VfB-Trainer Michael Ruppert abgehakt. Mit großem Willen zeigten sie sich bestrebt, diese Pleite vergessen zu machen. Dies gelang ihnen über weite Strecken der Partie gut. "In erster Linie ging es uns heute darum, die Köpfe wieder hoch zu bekommen. Ich bin froh, dass uns das gelungen ist, auch wenn der Gegner dieses Mal nicht über die Klasse von Unterbreizbach verfügte", meinte ein sichtlich erleichterter Ruppert. Bei den Gästen wurde deutlich, dass die jungen Spieler noch nicht durchgängig über das Kreisoberliga-Niveau verfügen.

 

In der Auftaktphase gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Die Gäste-Elf von Trainer Florian Abel erspielte sich leichte Vorteile, verstand es aber nicht, ihr Spiel bis in die Gefahrenzone durchzuziehen. Dafür stand die Abwehr der Vachaer sicher. Die Hausherren agierten in den Zweikämpfen geschickter, verstanden es, ihren Körper zwischen Ball und Gegenspieler zu bringen. Bei einem Konter über die rechte Seite bediente Marc Steinmann den in der Mitte stehenden Kevin Nube. Dessen Schuss wehrte Borschs Torhüter Michael Kramer mit einer Glanztat ab (23.). Einen Eckball von Marius Ißbrücker getreten bekam die Borscher Abwehr nicht aus der Gefahrenzone. Martin Walter, den der Schiedsrichter gerade erst wieder hereingewinkt hatte, nutzte den Überraschungsmoment und köpfte am langen Pfosten frei stehend zum 1:0 für die Hausherren ein (31.).

 

Der Führungstreffer gab der Ruppert-Elf Auftrieb und die nötige Sicherheit. Auch wenn freilich noch nicht alles gelang, dominierten die Hausherren die Partie. Auch das intensiv geführte Duell zwischen Offensivkraft Martin Walter und Borschs Defensivspieler Thomas Mannel entschied der Vächer über die 90 Minuten zu seinen Gunsten. Folglich war er es auch, der kurz vor der Pause das 2:0 (44.) markierte.

 

Nach dem Seitenwechsel mühte sich die Landesklassen-Reserve der SG Borsch/Geismar/Buttlar zwar um den Anschluss, ihre Aktionen ließen aber die nötige Durchschlagskraft vermissen. Folglich erlebte Vachas Schlussmann Tom Fischer einen ruhigen Nachmittag. Dafür stand sein Gegenüber Michael Kramer einige Male im Brennpunkt des Geschehens. Er bewahrte mit einigen starken Aktionen seine Farben vor einem höheren Rückstand.

 

"Wir müssen froh sein, dass die VfBler ihre Chancen im zweiten Abschnitt nicht so konsequent genutzt haben. Die Partie hätte auch 5:0 ausgehen können. Man hat gesehen, dass unseren Jungs die Erfahrung fehlt. Als wir dann im Schlussdrittel verletzungsbedingt mit nur noch neun Feldspielern auskommen mussten, war das Spiel gelaufen", resümierte Borschs Trainer Florian Abel die Partie wie immer sehr sachlich. Große Erleichterung dagegen bei seinem Gegenüber Michael Ruppert. "Es war wichtig, dass wir gewonnen haben. Das bringt uns in der Tabelle über den Strich und da möchten wir bis zum Saisonende auch bleiben."

 

Vacha: Fischer; Gehlert, Blum, Hanke (89. Badstübner), Steinmann (70. Heller), K. Nube, Niebel, Ißbrücker, Heller, Koch, Walter (81. L. Nube)

 

Borsch/Geismar/Buttlar: Kramer; Mannel, Loos, Karbinski, Henkel, Seng, Köhler, Man. Fladung (55. Gimpel), Math. Fladung (75. J. Fladung), Dressler (68. Dücker),

 

Schiedsrichter: A. Glock (Salzgitter)

Zuschauer:  150 

Tore: 1:0, 2:0 Walter (31., 44.)


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