Der Spitzenreiter bleibt cool: Vacha siegt 1:0
Belebte das Spiel nach seiner Einwechselung: Vachas Jonas Männecke (l.).

Belebte das Spiel nach seiner Einwechselung: Vachas Jonas Männecke (l.).
SG VfB 1919 Vacha – FSV Eintracht Eisenach 1:0 (0:0)
Am 8. Spieltag der Kreisoberliga Westthüringen empfing der VfB 1919 den Aufsteiger Eintracht Eisenach. Bei wunderschönen Bedingungen und vor mehr als 150 Zuschauern wollte der amtierende Spitzenreiter seinen Platz an der Sonne verteidigen und den nächsten Sieg einfahren. Doch dass die Eisenacher Qualität haben, konnten sie bereits mit Siegen gegen Ifta (5:3) und Lok Gotha (5:4) eindrucksvoll unter Beweis stellen. Entsprechend gewarnt gingen die Vachaer Akteure in diese Partie.
Bereits in der zweiten Minute zappelte das Spielgerät im Netz von Eintracht-Keeper Höhne. Nach einer Ecke von der linken Seite durch Julius Ulitzsch schlug der Ball im Kasten ein – Schiedsrichter Leining sah jedoch ein vermeintliches Foulspiel der Heimelf. Doch wo dieses gewesen sein soll, blieb fraglich. Eisenach stand sehr tief, konzentrierte sich auf die Defensivarbeit, agierte mit langen Bällen und vielen guten Wünschen auf ihren Toptorjäger Römer, welcher sich im ersten Durchgang ein sehr interessantes Duell mit Mike-Leon Brunsch lieferte. Vacha schaffte es dennoch, immer wieder Akzente zu setzen und sich auch vor dem Gehäuse der Gäste zu zeigen, die letzte Überzeugung fehlte aber noch. Tom Schindhelm hatte dann die dickste Chance im ersten Abschnitt (24.), doch der Eisenacher Schlussmann war zur Stelle und konnte den Ball abwehren. In der Folge lief es bis zur Pause recht zäh, obwohl die Gastgeber deutlich mehr vom Spiel hatten.
VfB-Coach Walter setzte zum Start des zweiten Abschnitts ein Zeichen und wechselte mehrfach. Für Ulitzsch, Jacob und Brunsch kamen Nube, Männecke und Hemming auf den Rasen. Dazu stellte man noch etwas um, was mit zunehmender Spieldauer auch Wirkung zeigte. Dennoch blieb der Spitzenreiter geduldig, bis sich die Lücken auftaten. So gab es gute Aktionen von Männecke, Nube und Lückert, doch noch war ein Fuß dazwischen oder der Torwart zur Stelle. Bei einem Foul gegen Jonas Männecke blieb der Elfmeterpfiff zunächst noch aus – doch auch das sollte sich ändern. Nach einem klaren Foulspiel an Leo Hemming blieb dem Schiedsrichtergespann nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Max Lückert stellte sich anschließend der Herausforderung und versenkte den Ball zur verdienten 1:0-Führung (76.). Nun mussten die Gäste den Schalter umlegen, doch das gelang nicht sonderlich. Mehr als ein Torschuss auf den Kasten von Lucas Leder sprang dabei nicht heraus. Auf der anderen Seite verpasste es Vacha, den Deckel draufzumachen, wobei Kevin Nube (90.) die größte aller Möglichkeiten hatte. Kurz darauf war Schluss: Der VfB Vacha gewann am Ende mit dem knappsten aller Ergebnisse und darf weiter ganz oben in der Tabelle stehen.
Der Fahrplan für Oktober sieht recht überschaubar aus. Am jetzigen Wochenende geht es für uns auswärts in Ifta ran. Auch hier steht wieder ein ganz heißer Tanz vor der Tür. Anpfiff ist am Sonntag, 04.10., um 15:00 Uhr. Am Wochenende vom 09. bis 11.10. geht es im Kreispokal weiter. Datum, Spielort und Gegner sind noch offen, sollten aber spätestens diese Woche bekannt sein. In der darauffolgenden Woche ist spielfrei, sodass das nächste Heimspiel in der Kreisoberliga erst wieder am Sonntag, 25.10., stattfindet. Hier gibt es dann die Neuauflage des letztjährigen Pokalendspiels. Anstoß ist in Vacha dann bereits um 14:00 Uhr.
Belebte das Spiel nach seiner Einwechselung: Vachas Jonas Männecke (l.).
Vachas Hannes Kister (r.), im Duell mit seinem Dermbacher-Gegenspieler.
Lösgelöster Jubel: Siegtorschütze Max Lückert (l.), mit Hannes Kister und Trainer Martin Walter.
Vachas Jungspunt Lorenz Nayyal machte wie die gesamte Mannschaft ein sehr gutes Auswärtsspiel.
Konnte die Niederlage mit seinem Team nicht verhindern, Mike-Leon Brunsch.