Traumstart - Regenchaos - Auswärtssieg

Traumstart - Regenchaos - Auswärtssieg

Im Regen von Leimbach behielt der VfB Vacha, hier in Person von Kapitän Konrad Bittorf, die Oberhand.

SG FSV Leimbach - SG VfB 1919 Vacha  1:3 (0:2)


Zum Start in den KOL-Doppelspieltag musste unsere Mannschaft zum FSV Leimbach. Die Leimbacher, mit einem Punkt aus den ersten beiden Begegnungen in die neue Spielzeit gestartet, wollten es dem Tabellenführer aus Vacha so schwer wie möglich machen und rechneten sich, so zumindest den Gazetten zu entnehmen, auch etwas aus. Für Vachas Trainergespann war schon zu Beginn der Woche klar, dass dieses Spiel durchaus knifflige Momente bereithalten könnte – und sie hatten durchaus recht.

Der VfB, im Vergleich zur Partie gegen Ruhla auf einigen Positionen verändert, kam aber wieder blendend ins Spiel und legte frühzeitig die ersten beiden Grundsteine für den Auswärtssieg in der Hundskopfarena. In beiden Fällen initiiert von Mike-Leon Brunsch, der gestern als Außenverteidiger einen ausgesprochen guten Job machte. So gab Brunsch nach nur 120 Sekunden eine Eingabe auf den agilen Tom Schindhelm, welcher seine Farben mit dem ersten Abschluss des Matches in Führung brachte (2.). Wieder nur 120 Sekundenumdrehungen später folgte Brunschs nächster Ball von der rechten Seite. Dieses Mal landete das Spielgerät bei Kevin Nube, welcher noch einen Gegenspieler verladen konnte und anschließend den Ball flach ins lange Eck versenkte – 2:0 (4.). Traumstart.In der Folge dominierte Vacha das Geschehen, vergaß aber den dritten Treffer zu machen, um die Nummer frühzeitig abzuhaken und vollends Ruhe ins Spiel zu bringen. Der FSV dezimierte sich zu allem Überfluss auch noch selbst: Nach einem rüden Foul an der Mittellinie von Chris Storch blieb Schiedsrichter Jonas Scheffel keine andere Wahl, als den Leimbacher-Akteur des Feldes zu verweisen. In Minute 37 dann der nächste Aufreger, dieses Mal ein Foul im Nirgendwo von Marc Kreutzmann an Julius Ulitsch. Auch hier wäre der Rote Karton keine Fehlentscheidung gewesen, der Unparteiische beließ es bei Gelb. Anschließend wurde es etwas hektischer, mit einigen Nicklichkeiten und Fouls, bevor der Halbzeitpfiff ertönte.

Dass ein 2:0 ein durchaus trügerisches Ergebnis sein kann, war der Mannschaft um Kapitän Konrad Bittorf bewusst, und so versuchte man, zu Beginn des zweiten Abschnitts auch den Deckel draufzumachen – was leider wieder nicht gelang. Bei mittlerweile sintflutartigen Regenfällen über Leimbach entwickelte sich ein gänzlich anderes Spiel, was der Heimelf in Unterzahl besser taugte. Die Partie war von vielen Zufällen geprägt, der Spielfluss war raus, es ging nur noch darum, das Ergebnis über die Zeit zu bringen, doch Leimbach hatte etwas dagegen. Vachas Defensivverbund war sich uneins, wer und wie den Ball schlägt. Daraus wurde eine Pingpong-Vorlage für Christian Gobel, welcher auf und davon war und VfB-Keeper Lucas Leder zum 1:2 überwinden konnte (83.). Der FSV witterte nun seine Chance und schlug anschließend reihenweise lange Bälle in Vachas Sechzehnmeterraum – glücklicherweise ohne Erfolg.Die Entscheidung dieser Partie fiel dann vom Elfmeterpunkt. Erik Lipp foulte völlig unnötig Marlon Teichmüller. Anschließend legte sich Linus Pelzetter die Kugel zurecht und verlud Leimbachs Schlussmann Jonas Rös zum 3:1-Endstand (88.).

Unterm Strich der nächste verdiente Erfolg. Dennoch war es lange und unnötig spannend, aber auch mit Widrigkeiten gilt es, umgehen zu können. Am morgigen Sonntag, 30.08., steht der 4. Spieltag an, wobei es die nächste harte Nuss zu knacken gilt – der TSV Sundhausen ist zu Gast. Gespielt wird in Unterbreizbach, Anstoß ist um 15 Uhr.

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