Zuhause in einer eigenen Liga
Hielt gegen Westring seinen Kasten sauber, Lucas Leder.

Erzielte beim Unentschieden gegen Lok Gotha seinen ersten Treffer für den VfB; Mike-Leon Brunsch.
ESV Lok Gotha – SG VfB 1919 Vacha 2:2 (0:1)
Für uns ging es mal wieder in Richtung Gotha, den nächsten Spieltag der KOL-Westthüringen vor Augen – dieses Mal zu Gast bei einer der fußballerische besten Mannschaften der Liga. Die Aufsteiger der Lok aus Gotha, für uns spielerisch das beste Team der Hinrunde, lud zum Tanz des 20. Spieltages. Der ESV zeigte gerade in der Anfangsphase, was wir erwarteten; schnellen und offensiven Fußball – so war es nicht verwunderlich, dass die Elf von Trainer Kirchner defensiv alle Hände voll zu tun hatte. Die ersten 20 Minuten gingen klar an das Team von ESV Coach Reckschwart, glücklicherweise ohne den wohl erhofften Treffer für seine Jungs. Das erste Mal vorstellig wurde der VfB in Person von Tom Schindhelm (23.), welcher zwar aus der verbotenen Zone kam, sich aber einen verunglückten Rückpass der Hausherren schnappte und zum 1:0 in den Maschen versenkte – dachten zumindest alle. Das Schiedsgespann pfiff tatsächlich Abseits und nahmen die Führung zurück – was nicht nachvollziehbar war. Dennoch war diese Aktion ein Weckruf, denn unsere Mannschaft fand besser ins Spiel – so glichen sich beide Teams mehr und mehr an. Hannes Kister brachte uns kurz vor der Pause, mit einem wunderbaren Freistoß, aus gut 23 Metern in Führung – 1:0 (43.). Ein ziemlich guter Zeitpunkt, mit Blick auf Teil Zwei der Partie. Vacha stand auch nach der Pause deutlich besser und verdiente sich mit zunehmender Spielzeit das Resultat. Und es kam noch besser: Neuzugang Mike-Leon Brunsch, an diesem Samstag Vachas Bester, köpfte nach Ecke von Links, dass 2:0 (66.). Der VfB zeigte sich effektiv und bog vermeintlich Richtung Siegerstraße ein. Doch auch diese Partie hatte eine weitere Wendung parat; Tom Schindhelm, im Eins gegen Eins einen kleinen Schritt zu spät beim Keeper der Gothaer und zu diesem Zeitpunkt bereits Gelb vorbelastet, musste anschließend vorzeitig Duschen gehen (69.) – bitter für den Youngster. Somit war allerdings eins klar, es wird eine knackige Schlussphase geben. Der ESV schaffte es den Hebel wieder umzulegen, der VfB verteidige super im Verbund und mit der Klasse von Schlussmann Lucas Leder – verpasste man es sogar, mehr Kapital aus einer der Konterchancen zu schlagen. Die Heimelf verkürzte auf 1:2 (87.), nach einem perfekt gesetzten Kopfball von Florian Bloß und nun war nochmal richtig Alarm, vor 160 Zuschauer am Sportplatz Kindermannstraße. 4 Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, in denen nichts passierte – doch der Ausgleich sollte noch fallen; ein langer Ball flog in Strafraum und aus dem Gewühl heraus markierte Moritz Zickler das 2:2 (90.+6.).
Unter dem Strich ein bitteres, aber verdientes Unentschieden, zweier guter Mannschaften, auf welche man in den nächsten Monaten gespannt sein darf, wie sich diese entwickeln.
Für uns geht’s am Sonntag mit dem nächsten Kracher weiter; Zuhause empfangen wir das Team des EFC Ruhla, den aktuell Drittplatzierten. Anstoß im Sportpark am Werner-Seelenbinder-Weg ist der Sonntag, 29.03.2026 um 15:00 Uhr (Zeitumstellung).
Hielt gegen Westring seinen Kasten sauber, Lucas Leder.
Linus Pelzetter hatte mit seinem Team einige knifflige Aufgaben zu lösen.
Tom Schindhelm, welcher zur Führung traf, entwischt in dieser Szene seinen Dermbacher Kontrahenten.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zieht unsere Mannschaft ins Halbfinale ein.
Vachas Ramon Becker in Grau gegen seine Kontrahenten aus Ruhla.