Zuhause in einer eigenen Liga
Hielt gegen Westring seinen Kasten sauber, Lucas Leder.

Die Nummer 17 des VfB, Marius Ißbrücker, koordinierte seine Mitspieler zum Auswärtssieg in Wandersleben.
SG Wandersleben – SG VfB 1919 Vacha 0:4 (0:3)
Die längste Auswärtsreise der Saison stand für unsere Männer am 18. Spieltag der KOL-Runde 25/26 an. Sagenhaften 103 Kilometer waren es bis nach Wanderleben, um mit den auf Rang 12 platzierten Gastgebern die Klingen zu kreuzen. Die Ausgangslage war klar, da die Heimelf punkten musste um aus dem Tabellenkeller zu klettern, hingegen war es an den Schützlingen von Silvio Kirchner, endlich den zweiten Saisonsieg in der Fremde einzutüten. Wer sich auf guten Fußball an diesem Sonntag eingestellt hatte, der musste leider enttäuscht werden, denn die Gegebenheiten „Am Karl-Marx-Platz“ waren, wie zu vermuten in dieser Jahreszeit, nicht die Besten. Somit war klar, dass man sich auf die Fußballtugenden besinnen musste, was unsere Truppe von Beginn an auch recht gut umsetzte. Vom Fleck weg war die Mannschaft um Kapitän Niebel bestimmend und biss sich in diese Partie. Die Führung markierte Max Lückert in Minute 20, nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld, welcher lang und länger wurde. Keine 60 Sekunden später legte Tom Schindhelm aus Nahdistanz zum 2:0 (21.) nach. Die Vorentscheidung nickte dann Linus Pelzetter kurz vor dem Pausenpfiff zum 3:0 (44.) ein. Der VfB bog somit ziemlich früh auf die Siegerstraße ein und ging mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause. Der zweite Abschnitt war anschließend ziemlich überschaubar, Vacha musste nicht, Wanderleben konnte nicht – somit sahen die spärlich anwesenden Zuschauer eine recht Ereignisarme Dreiviertelstunde, in welcher der eingewechselte Ramon Becker noch den 4:0 beisteuerte (82.).
Am Ende steht ein verdienter Auswärtserfolg, gegen einen unangenehmen Gegner, gegen welchen man sich geschlossen präsentierte und zeigte, dass man auch physisch mithalten kann und will.
Die nächste Aufgabe wird nicht einfacher, am Sonntag, 15.03., um 14 Uhr gastiert der TSV Sundhausen im Sportpark am „Werner-Seelenbinder-Weg“ zu Vacha. Durch den Heimsieg gegen Hötzelsroda werden die Rand-Gothaer mit einer Portion Selbstvertrauen den Weg in die Rhön antreten.
Hielt gegen Westring seinen Kasten sauber, Lucas Leder.
Linus Pelzetter hatte mit seinem Team einige knifflige Aufgaben zu lösen.
Tom Schindhelm, welcher zur Führung traf, entwischt in dieser Szene seinen Dermbacher Kontrahenten.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zieht unsere Mannschaft ins Halbfinale ein.
Vachas Ramon Becker in Grau gegen seine Kontrahenten aus Ruhla.