30.09.2019

SG VfB 1919 Vacha - SV Westring Gotha 1:2

Ideenloser Auftritt

Niederlage

In einem völlig niveaulosen Kreisoberliga-Spiel unterlag die SG Vacha/Martinroda zu Hause gegen Westring Gotha verdient. Ideenlos und mutlos vergeigte Vacha, trotz perfektem Start, die Begegnung gegen keineswegs starke Gäste.


Vacha erwischte einen Start nach Maß. Nach der ersten Ecke (3.) kam Philipp Glock am langen Pfosten frei zum Torschuss und platzierte den Ball unerreichbar für Gästetorhüter Steve Herrmann zum 1:0 unter die Latte.

Der frühe Treffer sorgte aber nicht für einen spielerischen Aufschwung. Danach zeigte sich der VfB zwar bemüht, brachte aber kaum Zwingendes zustande, von Torgefahr ganz zu schweigen. So dauerte es rund 20 Minuten bis zur nächsten Möglichkeit. Marius Ißbrücker kam aber an den lang gespielten Ball nicht mehr heran. Auf der Gegenseite verfehlte Andreas Jewtschuk eine Minute später das Vachaer Tor knapp. Einen Gothaer Freistoß (34.) von Tony Graf entschärfte Tom Fischer mit guter Parade. Kurz darauf hatte die heimische SG Glück, weil Schiedsrichter Henkel nicht auf Elfmeter für Westring entschied. Insgesamt erspielten sich die Gäste längst ein optisches Übergewicht. Das Vachaer Offensivspiel krankte an Harmlosigkeit.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nur wenig. Das spielerische Niveau blieb dürftig. Überraschend gelang Gotha (59.) der 1:1-Ausgleich. Zwei Minuten später ging der Schuss von VfB-Spieler Patrick Most hoch über den Kasten. Martin Walter machte es auch (62.) nicht viel besser und zog den Ball am Tor vorbei. Mit einem Schuss aus dem spitzen Winkel versuchte sich danach Sebastian Heller (72.), den der Westring-Schlussmann erfolgreich parierte. Gotha machte es besser (81.) und nutzte eine der ganz wenigen Möglichkeiten zum 1:2. Andreas Jewtschuk setzte sich gegen die schläfrige Heimabwehr entschlossen durch und vollendete.Mit einem Volleyschuss versuchte es Philip Glock (86.), doch Gothas Steve Herrmann wehrte mit toller Parade ab. Eine Schlussoffensive der Gastgeber blieb aus, um vielleicht nochmals das Ruder herumzureißen. Gotha hätte bei einem weiteren Konter sogar noch das dritte Tor erzielen können. Auch wenn personelle Sorgen Vacha sehr schwächten, war dieser mutlose Auftritt den treuen Fans kaum zuzumuten.Die VfB-Elf von Trainer Andreas Maronn hat jetzt zwei Wochen Spielpause, um über Training zurück zu alter Stärke zu finden. Am 20. Oktober empfängt der VfB die Fortunen aus Kaltennordheim zum immer wieder interessanten Rhönduell. 

Vacha: Fischer; Gehlert, Blum, Hanke (69. Seibt), Steinmann, Glock, Most (83. Nube), Ißbrücker, Heller, Bittorf, Walter

Gotha: Hermann, Asienvbomwan, Mirsojev, Jewtschuk, Schmick, Al Mokdad, Graf, Danielyan, Redzepovic,Qijjo (64. Edis Hotak), Nazari, Andreas Henkel

Quelle: STZ 

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